Der Mobilfunkanbieter Freenet hat den Abbau von 1.000 Stellen bekanntgegeben. Hintergrund ist die Übernahme des Konkurrenten Debitel im vergangenen Sommer, wie Freenet am Donnerstag im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf mitteilte. Freenet wolle die Zentrale verkleinern und sich auf kundennahe Bereiche konzentrieren.
Freenet hatte im Sommer Debitel übernommen und wurde damit mit 19 Millionen Mobilfunkkunden und rund 20 Prozent Marktanteil nach T-Mobile und Vodafone drittgrößter Anbieter in Deutschland. Der bisherige Debitel-Eigner, der Finanzinvestor Permira, erhielt im Gegenzug eine Beteiligung von 24,99 Prozent an Freenet.
