Weltbankpräsident mahnt bessere Beziehungen zu Russland an
Berlin - Weltbankpräsident Robert Zoellick hält eine Verbesserung der Beziehungen der Europäischen Union und der USA zu Russland für dringend notwendig, um die Stabilität in der Welt zu sichern. Es sei allgemein anerkannt, dass schwache Staaten Probleme exportierten, sagte Zoellick am Mittwochabend bei einem Vortrag an der Berliner Humboldt-Universität.
Die Beziehungen zu Russland sollten von einer weitsichtigen Vision zum Zwecke eines dauerhaften, friedlichen Verhältnisses von gegenseitigem Nutzen geleitet werden, sagte Zoellick. Angesichts der internationalen Finanzkrise sprach sich der Präsident der Weltbank auch für eine Neuordnung der globalen Rahmenbedingungen aus.