Michael Jackson wird in dem gegen ihn angestrengten Millionenprozess nun doch persönlich vor Gericht erscheinen. Der Popstar erklärte sich einverstanden, zu der Verhandlung nach London zu reisen, wie sein Anwalt Robert Englehart am Donnerstag mitteilte. Jackson hatte sich zuvor darum bemüht, per Video aus den USA in den Gerichtssaal zugeschaltet zu werden und dafür gesundheitliche Gründe angeführt.
Jacksons Ärzte hätten dem Sänger nun doch erlaubt, nach London zu fliegen, sagte Englehart. Die Aussage des einstigen «King of Pop» ist für Montag angesetzt. Er wird von seinem einstigen Freund Scheich Abdulla bin Hamad Al Chalifa wegen Vertragsbruchs auf sieben Millionen Dollar (5,5 Millionen Euro) verklagt.
Anwälte des Sohnes des Königs von Bahrain machen geltend, Jackson habe das Geld als Vorschuss für eine Autobiografie und ein gemeinsames Album mit Al Chalifa erhalten. Jackson sagte hingegen, das Geld sei ein Geschenk gewesen.
Der Musiker steckt bereits seit Jahren in finanziellen Schwierigkeiten. In der vergangenen Woche gab er das Verfügungsrecht über sein seit langem leerstehendes Anwesen Neverland in Kalifornien auf.
