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20. November 2008
Deutsche Regierungs-Computer im Visier chinesischer Hacker


Berlin - Hacker aus China bedrohen offenbar Rechner der Bundesregierung. Es gebe Hinweise, dass «gezielt Angriffe im Computerbereich gegen Regierungsbereiche gefahren werden», sagte der Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, am Mittwoch in Berlin. Nähere Angaben machte Hanning nicht.

Der Sprecher von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, Stefan Paris, sagte, grundsätzlich reagiere man im Bereich der Spionage über das Internet «sehr sensibel». Deutsche Netze seien immer wieder von Anschlägen betroffen.

Im Sommer 2007 hatten Medienberichte über chinesische Spähprogramme (Trojaner) auf deutschen Regierungscomputern für Aufsehen gesorgt. Neben dem Kanzleramt seien das Wirtschaftsministerium, das Forschungsministerium und das Auswärtige Amt betroffen, hieß es damals. Die Regierung in Peking hatte das mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen.

Im Juni dieses Jahres meldeten US-Abgeordnete Hackerangriffe aus China auf mehrere Rechner des Kongresses. Den Angreifern sei es dabei offenbar um Listen mit politischen Dissidenten auf der ganzen Welt gegangen. Auch hier wies die chinesische Regierung die Vorwürfe zurück. Als Entwicklungsland sei China zu solch ausgeklügelten Angriffen im Internet gar nicht in der Lage, hieß es damals.








 
 



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