Dreieich - In den vergangenen drei Monaten hat sich die europäische Browser-Landschaft neu geordnet. Der Newcomer Firefox, eine Standalone-Lösung von Mozilla, drängte sich auf Platz eins unter den Alternativen zum Internet Explorer (IE) von Microsoft. So surfen fast drei Prozent der User momentan mit einem Firefox-Browser durchs Web - Tendenz steigend. In der Gesamtliste aller Browser steht Firefox damit hinter dem IE 6.x, IE 5.5 und IE 5.x an Platz vier.
Die Verschiebung unter den Nischen-Browsern hat sich im September vollzogen. Der Preview Release von Firefox 1.0, der seit dem 15. September zum Download bereit steht, fand so viel Resonanz unter den Usern, dass Mozilla 1.0 und Opera als bisherige IE-Rivalen deutlich abgehängt wurden. Der Newcomer unter den Browsern wächst vor allem auf Kosten der älteren Opera- und Netscape-Versionen. Aber auch alle IE-Versionen vor 6.x mussten Marktanteile abgeben.
Für Dirk Freytag, Vorstand von ADTECH, zeichnet sich eine Tendenz ab: "Firefox wird weitere Marktanteile gewinnen. Er ist auf dem besten Weg, die Nummer zwei unter allen Browsern zu werden." Der Internet Explorer in der Version 6 bleibt aber weiterhin unangefochten der Standard-Browser. Er weist gegenwärtig 82 Prozent Marktanteil aus.
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