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20. August 2008
Abschaffung der kalten Progression gefordert


Berlin - Die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU im Bundestag hat sich für eine Abschaffung der kalten Progression ausgesprochen. Zwar hätten die Bruttolöhne 2006 und 2007 um 43 Milliarden Euro zugenommen. Davon seien aber nur 17 Milliarden bei den Arbeitnehmern angekommen, kritisierte die Vorsitzenden Gerald Weiß und Stefan Müller in Berlin. Ursache sei die kalte Progression, die bei einem höheren Einkommen automatisch zu einer höheren Steuerlast führt.

Weiß und sein Stellvertreter Müller forderten die Bundesregierung auf, einen «klaren Fahrplan» zur Senkung von Steuern und Abgaben zu entwickeln. Insbesondere bedürfe es einer Senkung des Einkommensteuertarifs im unteren und mittleren Bereich sowie eine Erhöhung des Grundfreibetrages für Erwachsene sowie die Einführung eines gleich hohen Kinderfreibetrages.

Müller erklärte, die Gruppe begrüße ausdrücklich die Vorschläge der CSU für eine Steuerreform. Darüber hinaus seien «erste Entlastungsschritte aber bereits ab dem 1. Januar 2009 notwendig».








 
 



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