Wohnmobile machen den klassischen Caravans immer mehr Konkurrenz. Im ersten Halbjahr sei die Produktion von Wohnmobilen um 12,5 Prozent auf 25.663 Fahrzeuge gestiegen, berichtete der Caravaning Industrie Verband (CIVD) am Mittwoch in Düsseldorf. Dagegen sank die Produktion von Wohnwagen um 8,3 Prozent auf 31.038 Einheiten. Insgesamt blieb die Zahl der produzierten Freizeitfahrzeuge damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil.
Die Produktionszahlen spiegelten «den Trend zum Reisemobil in Deutschland und Europa wider», sagte CIVD-Geschäftsführer Hans-Karl Sternberg. Angesichts der dramatischen Entwicklung der Energiekosten und der angeschlagenen Konjunktur in Deutschland sei die stabile Gesamtentwicklung erfreulich. Sollte sich die Konjunktur in Deutschland jedoch im zweiten Halbjahr 2008 weiter abkühlen, seien auch bei der deutschen Caravaningindustrie Produktionsanpassungen unumgänglich.
Neue Wachstumsimpulse erwartet die Branche durch den anstehenden Caravan-Salon in Düsseldorf, die weltweit größte Messe für mobiles Reisen. Diese öffnet vom 30. August bis 7. September ihre Tore für Besucher.
