
20. März 2006 11:34 Uhr
iTAN soll mehr Schutz fürs OnlineBanking bringen
Bonn - Online-Banking liegt nach wie vor im Trend. Schon fast 40 Prozent der Deutschen regeln ihre Bankgeschäfte übers Internet. Die Übertragung vertraulicher Daten beim Online-Banking schützen die Banken durch umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Mit einem neuen elektronischen Sicherheitssystem setzen jetzt viele Kreditinstitute einen neuen Standard. Mit dem so genannten iTAN-Verfahren ("indizierte Transaktionsnummer") reagieren die Institute auf die zunehmende Zahl betrügerischer Attacken aus dem Internet (Phishing, Viren, Trojaner etc.). Darauf wiesen die PDS-Banken heute in Bonn hin.
Im iTAN-Verfahren muss im Online-Banking jede Transaktion, z.B. eine Überweisung, durch die Eingabe einer bestimmten TAN bestätigt werden. Damit soll unterbunden werden, dass sich Betrüger mit einer ergaunerten TAN-Nummer an fremden Konten bedienen. Missbrauchsversuche werden so effektiv erschwert. Doch auch abseits des OnlineBankings kann der Kunde selbst zu seiner Sicherheit beitragen. An oberster Stelle steht dabei ein sicherer PC, der über eine aktuelle Version von Internet-Browser und Betriebssystem sowie über ein Antivirenprogramm mit den neuesten Virendefinitionen und eine aktuelle Personal Firewall verfügen sollte.
Verhaltensregeln erhöhen die Sicherheit zusätzlich: Dateien von unbekannten Internetseiten oder aus unaufgefordert zugesandten E-Mails sollten niemals geöffnet werden. Vertrauliche OnlineBanking-Daten wie PIN und TANs sollten nie an Dritte weiter gegeben werden. Tipp: Informationen über Bedrohungen durch Phishing und virtuelles Ungeziefer sowie über wirksame Schutzmaßnahmen stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf seinen Websites www.bsi-fuer-buerger.de und www.bsi.de bereit.
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