
20. März 2006 08:51 Uhr
Neuer Trojaner macht sich Milosevic's Tod zu Nutze
Nieder-Olm - Die Experten des IT-Security-Dienstleisters Sophos warnen derzeit Computernutzer vor E-Mails, die angeblich Beweisfotos zum Tod von Slobodan Milosevic enthalten. Hinter den Fotos verbirgt sich aber der Trojaner "Dropper-FB". Er versucht, die Sicherheitsmaßnahmen auf infizierten Computern herabzusetzen.
"Zeitungen und Internet-Diskussionsforen sind voll von Konspirationstheorien darüber, wie Slobodan Milosevic den Tod gefunden hat. Dieser Trojaner nutzt das Interesse an der Nachricht, um die PCs von Anwendern hinterrücks zu infizieren", erklärt Graham Cluley, Senior Technology Consultant bei Sophos. "Hacker nutzen das Interesse und Verlangen der Öffentlichkeit nach den neuesten Nachrichten aus, um Computer zu infizieren und zu gefährden."
Slobodan Milosevic gehört nun auch zur langen Liste von Persönlichkeiten, die als Köder von Malware-Autoren und Hackern verwendet werden. Die Namen von Politikern wie Margaret Thatcher, Ronald Reagan, Saddam Hussein (englisch), Arnold Schwarzenegger (englisch), Bill Clinton, George W. Bush und PW Botha wurden bereits verwendet.
Außerdem half das Versprechen eines Blickes auf solch glamouröse Pin-ups wie von Halle Berry (englisch), Anna Kournikova (englisch), Julia Roberts (englisch), Jennifer Lopez (englisch), Britney Spears oder die Stars von "Sex and the City" (englisch), Viren zu verbreiten.
|
|
|