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19. November 2008
Schon wieder Boot vor Somalia von Piraten entführt


Kuala Lumpur - Vor der Küste Somalias ist schon wieder ein Schiff in die Hände von Piraten gefallen. Wie die Internationale Seefahrtsbehörde (IMB) am Mittwoch mitteilte, haben Piraten ein thailändisches Fischerboot mit 16 Besatzungsmitgliedern entführt. Der Zwischenfall ereignete sich am Dienstag im Golf von Aden. Damit ist die Zahl der Schiffe, die sich in der Gewalt von Piraten befinden, auf 17 gestiegen.

Zuletzt hatten die Piraten vor Somalia einen saudiarabischen Tankers mit Rohöl im Wert von 100 Millionen Dollar und einen Frachter aus dem Iran gekapert. Nach Informationen der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua beförderte der Frachter mit seinen 25 Besatzungsmitgliedern 36.000 Tonnen Weizen.

Ebenfalls 25 Besatzungsmitglieder sind an Bord des Supertankers «Sirius Star», der am Samstag mit zwei Millionen Barrel Öl verschleppt wurde. Die 330 Meter lange «Sirius Star» ist das größte Schiff, das jemals von somalischen Piraten entführt wurde. Es war im Auftrag der Reederei Vela International unterwegs, einer Tochter des saudiarabischen Konzerns Aramco.








 
 



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