Die Situation von Rentnern, Armen und Familien beschäftigt am Mittwoch das Kabinett. Die Minister beraten den Alterssicherungsbericht und den Rentenversicherungsbericht des Sozialministeriums sowie den Existenzminimumbericht aus dem Finanzministerium.
Letzterer weist die neuen Freibeträge für das Existenzminimum aus. Auf dieser Grundlage wird zum 1. Januar auch das Kindergeld um zehn Euro monatlich für das erste und zweite und um 16 Euro ab dem dritten Kind erhöht.
Der Alterssicherungsbericht wird nur alle vier Jahre vorgelegt und beschreibt die Einkommenssituation der älteren Menschen im Land. Daraus geht hervor, dass jeder dritte Mann und jede zweite Frau weniger als 1.000 Euro gesetzliche Rente im Monat haben. Die Lage der Pensionäre ist dagegen oft besser. Von den ehemaligen Beamten bekommen nur 2,4 Prozent weniger als 1.000 Euro, wie bereits vorab aus dem Bericht bekannt wurde.
Der Rentenversicherungsbericht beschäftigt sich mit der Situation der Rentenkassen. Darin prognostiziert die Regierung, dass die Renten in den kommenden drei Jahren um insgesamt 5,2 Prozent steigen. Allein für 2009 wird eine Erhöhung um 2,75 Prozent erwartet.
