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19. November 2008
Känguru-Jagd auf der Autobahn


Hannover - Eine junge Känguru-Dame hat am Mittwoch eine Rast auf der Autobahn 2 bei Lehrte zur Flucht aus einem Tiertransporter genutzt. Nach Polizeiangaben war das Jungtier zusammen mit zwei männlichen Kängurus von Holland zu einem tschechischen Tierpark unterwegs und sollte auf der Raststätte «Lehrter See» getränkt werden. Als der Fahrer des Tiertransporters die Box des Tieres öffnete, stieß das Känguru die Tür ganz auf, flitze über die Rastanlage und floh an der Lärmschutzwand der Autobahn entlang zurück in Richtung Westen.

Zwei Polizeibeamten gelang es später, das Känguru zur Rastanlage zurückzutreiben. Dort entwischte das Tier jedoch ein zweites Mal und blieb zunächst unauffindbar. Knapp zwei Stunden nach der Flucht aus dem Tiertransporter konnte schließlich ein Feuerwehrmann aus Hannover einen Pfeil aus einem Betäubungsgewehr auf das Känguru abschießen. Weil das Tier dadurch nicht vollständig außer Gefecht gesetzt wurde, war später noch ein zweiter Betäubungsschuss nötig. Danach wurde die Känguru-Dame zur Untersuchung in die Tierärztliche Hochschule Hannover gebracht.








 
 



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