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19. November 2008
Frankreich greift Besitzern von Spritmonstern tiefer in die Tasche


Paris - Beim Umgang mit klimaschädlichen Autos schlägt Frankreich den entgegengesetzten Weg zu Deutschland ein. Während das Bundeskabinett gerade Steuererleichterungen beschlossen hat, die Käufer von Spritmonstern besonders entlasten, will Paris Besitzern von großen Wagen künftig kräftig in die Tasche greifen. Für Autos, die mehr als 250 Gramm CO2 pro Kilometer abgeben, wird eine Klimaabgabe von 160 Euro pro Jahr fällig. Ein entsprechender Plan wurde am Mittwoch auf der Kabinettssitzung vorgestellt.

Bereits seit Jahresanfang gilt in Frankreich ein Bonus-Malus-System. Wer ein sparsames Fahrzeug kauft, erhält dafür vom Staat einen Zuschuss von teils mehreren hundert Euro. Für die Anschaffung besonders klimaschädlicher Wagen wird dagegen ein Aufschlag erhoben.

Weil die Anreize viele Franzosen zum Erwerb von Kleinwagen bewogen haben, muss der Staat nach Schätzungen 140 Millionen Euro zuzahlen. Die Schieflage des Bonus-Malus-Systems soll nun durch die neue Abgabe für Besitzer von Geländewagen und Großlimousinen ausgeglichen werden.








 
 



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