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19. August 2008
Preise für Eigentumswohnungen deutlich gestiegen


Berlin - Eigentumswohnungen sind im Jahresvergleich zum Teil deutlich teurer geworden. Das berichtet das Onlineportal Bild.de unter Berufung auf eine aktuelle Markterhebung des Berliner ifs Städtebauinstituts für 2007. Demnach ermittelten die Experten, dass Eigentumswohnungen im bundesweiten Schnitt 125.100 Euro und damit 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr kosteten. Die Daten beruhen demnach auf sämtlichen Verkaufsvorgängen neuer und gebrauchter Immobilien in Deutschland.

Demzufolge lag der Preisanstieg in Westdeutschland mit plus 2,8 Prozent auf 128.300 Euro deutlich niedriger als in Ostdeutschland mit plus 9,4 Prozent. Dort lag der Durchschnittspreis aber immer noch auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau von 107.800 Euro liegt. Hauptgrund für die Verteuerung sei die Preisentwicklung in Ballungsräumen, erklärt ifs-Leiter Stefan Jokl: «Dem seit Jahren durch den drastischen Einbruch im Neubau verknapptem Angebot steht eine zunehmende Nachfrage durch Zuwanderungen aus wirtschaftsschwächeren Regionen gegenüber.»

Die Preise für Einfamilienhäuser seien dagegen stabil geblieben: Im Bundesdurchschnitt seien dem ifs zufolge 161.900 Euro zu zahlen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 0,1 Prozent entspreche, schreibt die Zeitung. Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland seien dabei besonders groß: In den alten Bundesländern koste das eigene Haus 172.700 Euro und damit 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr, während es in den neuen Ländern ein Plus von 1,6 Prozent auf nun 101.100 Euro gegeben habe.








 
 



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