Köln - Laut einer Analyse der amerikanischen Fachpublikation DNJournal.com stieg der Handel mit Internet-Domains 2004 auf ein neues Rekordniveau. Das Online-Magazin listet 331 Verkäufe für jeweils mehr als 10.000 US-Dollar auf.
Erfreulich aus deutscher Sicht ist, dass das Kölner Unternehmen Sedo - zusammen mit seiner Tochtergesellschaft in Boston (USA) - 2004 die führende Marktposition übernommen hat. Sedo liegt demnach mit einem weltweiten Umsatzanteil von 41 Prozent deutlich vor allen anderen Mitbewerbern.
Die teuerste über Sedo verkaufte Domain war viajes.com für 300.000 US-Dollar, gefolgt von commerce.com (180.000 US-Dollar). Neben einer unveröffentlichten Domain im sechsstelligen Bereich war kreuzfahrten.de seinem neuen Besitzer 70.000 Euro wert.
Aber auch das Niedrigpreissegment unter 1.000 US-Dollar hat bei der deutschen Domain-Handelsplattform einen hohen Stellenwert. Hier ist die Marktdominanz laut Analyse von DNJournal.com sogar besonders ausgeprägt.
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