Frankfurt - Der Mobilfunk-Dienstleister Cellity bietet ab Ende dieses Monats einen neuen Service für die zentrale Kontaktverwaltung an. Im «Adressbuch 2.0» werden alle Kontakte aus Outlook, Facebook, Xing, Google Mail und anderen Quellen auf einem Server zusammengeführt. Die wichtigsten kann man dann auf das Handy herunterladen.
«Wir führen bei uns ein zentrales Profil», sagt Firmengründer und Vorstandsmitglied Sarik Weber. «Dieses lässt sich dann aus verschiedenen Quellen speisen.»
Die versprochene Bequemlichkeit hat allerdings ihren Preis: Um die Daten von anderen Web-Portalen abzuholen, muss man Cellity einmal die persönlichen Zugangsdaten dafür mitteilen. Die Daten würden nicht ausgewertet, erklärt Weber und fügt hinzu: «Wir bieten maximale Sicherheit.»
Der Zugriff auf die eigene Kontaktsammlung erfolgt im Internet-Browser oder mit dem Mobiltelefon (Symbian, Java, Windows Mobile, Blackberry, Android, iPhone). Der Umfang der unterstützten Kontaktquellen soll nach und nach ausgebaut werden - so fehlt zum Beispiel beim Start die Unterstützung für das Mac-Adressbuch. Die Kernfunktionen von Adressbuch 2.0 sind kostenlos. Ab Januar soll es ein kostenpflichtiges Premium-Modell mit zusätzlichen Such- und Konfortfunktionen geben.