Home Aktuell Politik Gesellschaft IT & Computer Telekom & Handy Science Sport Kultur Verschiedenes


Top-Stories
Fall Kurnaz: Steinmeier bekräftigt seine Haltung
CDU-Brandenburg: Junghanns vs. Petke - 1:1 Unentschieden!

Vorwurf: Banken verschleiern Kreditzinsen systematisch!

Satire
Stoiber gegen den Rest der Welt
Geht's noch? Super-Nannys sollen in Deutschland aufräumen
Wenn sich Promis gegenseitig "anpissen"

Pressemitteilungen
Schülerstempel - Zeit sparen im Unterricht
Modellbahngrundstücke zu Gunsten der Kindernothilfe versteigert
Faire Gesprächsführung: Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Gesprächspartner
Machenschaften der Pharmaindustrie entlarvt
Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann entlarvt die Lügen der Fastenmaffia
Spitzenverkaufsleistung durch Selbstmotivation
Stadtgespräch in Hannover: Der Maharishi Friedenspalast
Webdesign aus Berlin mit einzigartigen Website Kostenrechner

Samstag, der 18. November 2006
Afghanistan-Einsatz: Regierung bemüht sich bei NATO um Schadensbegrenzung





Leipzig - Innerhalb der Bundesregierung ist man, nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" (Sonnabend-Ausgabe), darum bemüht, die internationale Debatte um eine Ausweitung des deutschen militärischen Engagements in Afghanistan zu entspannen. Mit Blick auf den bevorstehenden Nato-Rat in Riga sei daran gedacht, Vorschläge zu entwickeln, um das "deutsche Konzept" der Zusammenführung militärischer und ziviler Präsenz im Sinne des praktischen Wiederaufbaus ab 2007 auch außerhalb des Nordens Afghanistans "erlebbar zu machen", hieß es in deutschen Regierungskreisen.

Der Wiederaufbau "muss für die Bürger sichtbarer werden", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel als Devise ausgegeben. Nicht nur vom Nato-Generalsekretär, sondern auch inoffiziell von kanadischen, US-amerikanischen und britischen Politikern und Militärs war zuletzt mehrfach darauf gedrängt worden, Deutschland möge sein nahezu ausschließlich auf den Norden Afghanistans konzentriertes Engagement auch auf andere Teile des Landes ausdehnen.

An eine reguläre Ausweitung des Kampftruppen-Mandats über den Norden Afghanistans hinaus ist, nach dem Zeitungsbericht, nicht gedacht, aber durchaus an eine "flexiblere Regelung" für praktische Hilfsleistungen. Bereits jetzt ist bei der Terrorbekämpfung ein zeitlich begrenzter Einsatz in ganz Afghanistan durch das Bundestags-Mandat abgedeckt.

Die deutsche Seite verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass zuvor aber auch andere beteiligte Truppensteller, wie etwa Spanien, Italien aber auch Großbritannien, ihre eingeschränkten Korridoraufgaben erweitern müssten. Generell sollten zudem alle Partner auch die bereits versprochenen materiellen Wiederaufbauleistungen umsetzen. Deutschland hat bisher insgesamt 1,2 Milliarden Hilfsleistungen verbindlich zugesichert.



Mittwoch, 19. Nov. 2008







Copyright by net-tribune.de / Powered by DGIC