Für die meisten Deutschen gehört eine kirchliche Trauung zu einer Hochzeit einfach dazu. Nahezu zwei Drittel (62,8 Prozent) der verheirateten Paare besiegelten ihre Liebe nicht nur vor dem Standesamt, sondern gaben sich auch vor dem Traualtar das Ja-Wort, wie aus einer Umfrage im Auftrag der «Apotheken Umschau» hervorgeht.
Dabei hat die Zeremonie in der Kirche nicht immer mit der tiefen Religiosität der Brautleute zu tun: Für 52,8 Prozent - Ledige und Verheiratete - ist eine Hochzeit laut der Umfrage einfach erst «richtig was Besonderes», wenn sie kirchlich und in großem Rahmen, mit Feier und vielen Gästen stattfindet.
Deutliche Unterschiede gibt es allerdings zwischen West- und Ostdeutschen. Während im Westen fast 60 Prozent der Befragten kirchliche Hochzeitszeremonien wichtig finden, sind im Osten nur rund die Hälfte (30,4 Prozent) dieser Ansicht.
Die GfK Marktforschung Nürnberg befragte im Auftrag der «Apotheken Umschau» 2.014 Personen, darunter 1.057 Verheiratete.
