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18. Juni 2008
Europas schnellster Computer steht in Jülich


Jülich - Europas schnellster Computer steht in Jülich. Das geht aus der jüngsten Top-500-Liste der schnellsten Superrechner hervor, wie das Forschungszentrum Jülich am Mittwoch mitteilte. Der Jülicher Rechner Jugene belegt danach mit gemessenen 180 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde weltweit den sechsten Platz unter den Supercomputern und musste sich nur fünf Computern aus den USA geschlagen geben.

Doch planen die Jülicher Forscher bereits neue Supercomputer, um sich dauerhaft in der Spitzengruppe zu etablieren. Unter dem Namen Juropa soll bis Anfang 2009 ein sogenannter Clustercomputer für datenintensive Anwendungen in Betrieb genommen werden. Mit dem Zusammenschalten von etwa 16.000 Prozessoren soll eine Leistung über 200 Billionen Rechenoperationen pro Sekundeerzielt werden. Mittelfristig soll Jugene einen Nachfolger bekommen, der die Leistungsgrenze von einem einer Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde überwindet.

«Jugene und seine Nachfolger sollen auch in Zukunft vorne mitspielen», sagt Thomas Lippert, Leiter des Jülicher Supercomputer Centres. Rund 200 Forschergruppen aus ganz Europa nutzen die Jülicher Supercomputer als Werkzeuge, um in ihrer Forschung zu neuartigen Erkenntnissen zu kommen. Die Forschungsthemen reichen von der Galaxienformung über die Proteinfaltung bis hin zu verbesserten Werkstoffen.






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