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18. Mai 2007 ADHS auf der Spur
Essen - Ein deutsches Forscherteam hat drei genetische Varianten identifiziert, die an der Entwicklung des so genannten Zappelphilipp-Syndroms beteiligt sind. Dabei handelt es sich um eine Kombination von drei Veränderungen im Gen für den so genanten Dopamintransporter, wie Johannes Hebebrand von der Universität Duisburg-Essen berichtet: «Personen, die diese Kombination in beiden Kopien des Gens besitzen, haben ein 2,5-fach erhöhtes Risiko, an der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu erkranken.» Bei Menschen, die diese Variante nur einmal besitzen, ist das Risiko immer noch knapp zweifach erhöht.
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