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Coenzym Q10 hilft in geringer Dosierung nicht gegen Parkinson

veröffentlicht am 18.05.2007


Das Ergänzungspräparat Coenzym Q10 lindert in geringer Dosierung nicht die Symptome von Parkinson. Zwar führt die Einnahme kleiner Mengen der Substanz zu einem Anstieg der Konzentration im Blut. Auf die Symptome hat dies aber keinen Einfluss, wie eine deutsche Studie zeigt.

 

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Chicago - Das Ergänzungspräparat Coenzym Q10 lindert in geringer Dosierung nicht die Symptome von Parkinson. Zwar führt die Einnahme kleiner Mengen der Substanz zu einem Anstieg der Konzentration im Blut. Auf die Symptome hat dies aber keinen Einfluss, wie eine deutsche Studie zeigt.



Das Coenzym soll angeblich die Nervenzellen bei neurodegenerativen Erkrankungen, zu denen auch Parkinson zählt, schützen. Frühere Studien hatten ergeben, dass eine hohe Dosierung des Stoffes von 1.200 Milligramm den Verlauf der Krankheit bremsen kann. Dies gilt jedoch für kleine Mengen nicht, wie eine Studie der Technischen Universität Dresden zeigt.


Darin erhielten 100 Patienten drei Monate lang täglich insgesamt 300 Milligramm Q10. Die Einnahme wurde von den Patienten gut vertragen, zusätzlich stiegen auch die Q10-Werte im Blut deutlich an, wie die Zeitschrift «Archives of Neurology» berichtet. Aber die Beschwerden der Teilnehmer besserten sich nicht. Um den Effekt der Substanz definitiv bewerten zu können, müssten künftige Studien nun zeigen, wie sie sich in sehr hoher Dosierung auswirkt, schreiben die Wissenschaftler.


(«Archives of Neurology»)


  (© AP)



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