Ihr Standort: Home Gesellschaft Job+Karriere
 
 
 


17. November 2008

Verband sieht 30.000 Arbeitsplätze im Autohandel gefährdet



Frankfurt - Die Krise der Autoindustrie kann nach Branchenschätzungen schon in den nächsten Monaten um die 50.000 Arbeitsplätze kosten. Allein im Autohandel seien in den nächsten drei Monaten bis zu 30.000 Jobs in Gefahr, erklärte der Sprecher des Zentralverbands des Kraftfahrzeuggewerbes, Helmut Blümer. Weitere 20.000 Stellen sind dem Professor für Automobilwirtschaft an der Universität Geislingen, Willi Diez, zufolge in der meist mittelständischen Zulieferindustrie bedroht.

Blümer sagte der Nachrichtenagentur AP am Montag, etwa 1.000 bis 1.200 Händler seien akut von der Insolvenz bedroht. Sie hätten im Durchschnitt 25 Beschäftigte. Die Lage sei ernst, der Auftragseingang sei im Oktober um 12 Prozent gesunken. «Die Finanzkrise kommt langsam bei uns an. Die eine oder andere Bank wird nervös», sagte sagte Blümer, dessen Verband 39.300 Betriebe einschließlich der Autowerkstätten mit etwa 470.000 Beschäftigte vertritt.

Der schwache Inlandsmarkt treffe den Handel direkt, er habe nicht das Ventil des Exports, erläuterte der Sprecher des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA), Eckehart Rotter. Für die Zulieferer lauere die Gefahr vor allem in möglichen Kreditengpässen.

Die Anpassung an eine veränderte Marktlage sei für Zulieferer eigentlich ein normaler Prozess, meinte Rotter. Viele Betriebe hätten Verträge für Modelle, die erst in zwei bis drei Jahren auf den Markt kämen. Sie müssten dafür aber jetzt investieren können. Es gebe rund 322.000 Beschäftigte bei den Zulieferern, erklärte der VDA-Sprecher. Wie viele Arbeitsplätze gefährdet seien, könne der Verband nicht angeben. Das hänge auch «davon ab, welche Verantwortung der Bankenbereich übernimmt».

Verband fordert Sicherungsfonds für Zulieferer




Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 

Kommentar zum Thema "Verband sieht 30.000 Arbeitsplätze im Autohandel gefährdet"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 

Twitter
 
 
 
 



 

   
 
 
Kommentare
 
 
Berlinale     Eurex     Film     Finanzkrise     Frankreich     Griechenland     Großbritannien     Justiz     Kultur     Marken & Modelle     Merkel     Proteste     Russland     Syrien     Wahlen     Wetter     
 
  Manfred Krug wäre gerne mal schwul gewesen

 

Alice Cooper hat nach Alkoholsucht starke Erinnerungslücken

 

Kulturstaatsminister Neumann gratuliert Richter zum 80. Geburtstag

 

Henning Baum findet Verantwortungsbewusstsein männlich

 

Gwen Stefani will im nächsten Leben ein Mann sein

 

  Andere News
 
 
Aus dem Netzwerk
 
Wacker Chemie: Schwache Nachfrage aus Solar- und Chipindustrie

 

Samsung will RIM nicht übernehmen - auch künftig nicht

 

Fresenius Medical Care platziert gleich drei Anleihen

 

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

 

E.ON will sich von Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe trennen

 

Börsenfusion: NYSE-CEO verliert die Hoffnung

 


 

 
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

 
 
Fleisch und Bier ist für viele eine schmerzhafte Angelegenheit

 

NIEDERBERGER Gruppe baut Vertrieb in der Region Rhein-Berg / Düsseldorf weiter aus

 

20 Prozent leichter als die Konkurrenz: Neue BusinessLine-Headsets von Imtradex setzen Maßstäbe beim Tragekomfort in Call Centern, Büros & Leitstellen

 

Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

 

Der Wellness Kaffee: Der neue Trend in Europa

 

  Pressemitteilung veröffentlichen.
 
 
 
 
 
 
Copyright 2004-2012  by net-tribune - DGIC Group OHG | Impressum | Archiv top Top

0.7328