Halle - Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hält die Entsendung einer Eufor-Friedenstruppe in die sudanesische Krisenregion Darfur für möglich; Voraussetzung sei allerdings die Beendigung der Eufor-Mission in der Demokratischen Republik Kongo. "Man kann dem Morden nicht tatenlos zusehen", sagte Arnold der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe) mit Blick auf die Situation in Darfur. "Die Afrikanische Union wird nicht ohne Hilfe der westlichen Staaten auskommen. Wenn es einen Uno-Beschluss geben sollte, darf man nicht einfach Nein sagen." Die AU brauche Unterstützung bei Transport, Kommunikation, Aufklärung und Sanität. Wenn der Kongo-Einsatz zu Ende sei, so Arnold, könne man über eine Eufor-Truppe in Darfur reden.
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