Home Aktuell Politik Gesellschaft IT & Computer Telekom & Handy Science Sport Kultur Verschiedenes


Top-Stories
Fall Kurnaz: Steinmeier bekräftigt seine Haltung
CDU-Brandenburg: Junghanns vs. Petke - 1:1 Unentschieden!

Vorwurf: Banken verschleiern Kreditzinsen systematisch!

Satire
Stoiber gegen den Rest der Welt
Geht's noch? Super-Nannys sollen in Deutschland aufräumen
Wenn sich Promis gegenseitig "anpissen"

Pressemitteilungen
Schülerstempel - Zeit sparen im Unterricht
Modellbahngrundstücke zu Gunsten der Kindernothilfe versteigert
Faire Gesprächsführung: Entscheidungs- und Handlungsfreiheit der Gesprächspartner
Machenschaften der Pharmaindustrie entlarvt
Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann entlarvt die Lügen der Fastenmaffia
Spitzenverkaufsleistung durch Selbstmotivation
Stadtgespräch in Hannover: Der Maharishi Friedenspalast
Webdesign aus Berlin mit einzigartigen Website Kostenrechner

Freitag, der 17. November 2006
Existenzminimum: Steuerzahlerbund attackiert Regierung





Düsseldorf - Der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Karl Heinz Däke, hat den neuen Bericht der Bundesregierung zum Existenzminimum scharf kritisiert. "Der Bericht ist eine Unverfrorenheit", sagte Däke der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).

Die Regierung habe es nur durch Rechentricks erreicht, dass die Steuerfreibeträge für Kinder und damit auch das Kindergeld bis Ende 2008 nicht erhöht werden müssen. Nach den vom Finanzministerium vorgelegten Zahlen wären die Lebenshaltungskosten in Deutschland seit 2004 gesunken, sagte Däke. Das widerspreche der tatsächlichen allgemeinen Preisentwicklung.

"Offensichtlich hat das Finanzministerium die Zahlen bewusst kleingerechnet." In dem Bericht, der der "Rheinischen Post" vorliegt, werden zur Berechnung des Existenzminimus erstmals niedrigere Lebenshaltungskosten auf gesamtdeutscher Basis herangezogen. Bisher war das Existenzminimum auf Grundlage des höheren westdeutschen Niveaus berechnet worden.

Außerdem legt die Regierung in dem Bericht niedrigere Wohnkosten zugrunde als in den Vorjahren. Dem Existenzminimumbericht zufolge verharrt der steuerliche Freibetrag bis Ende 2008 für Kinder bei 3648 Euro pro Jahr, für Alleinstehende bei 7664 Euro und für Ehepaare bei 15.329 Euro. Auch der Familienbund der Katholiken kritisierte den Bericht. "Das ist offensichtlich keine realitätsgerechte Berechnung der Mindestkosten von Kindern und Erwachsenen", sagte dessen Präsidentin Elisabeth Bußmann.



Mittwoch, 19. Nov. 2008







Copyright by net-tribune.de / Powered by DGIC