Wien - Da sich in den letzten Tagen die Anzeichen verdichtet haben, dass weltweit an verschiedenen Büchern über Entführungsopfer Natascha Kampusch gearbeitet wird, haben ihre Rechtsberater nun Vorkehrungen gegen derartige Projekte getroffen. "Frau Kampusch hat wiederholt öffentlich deutlich gemacht und stellt erneut klar, dass sie keinesfalls will, dass jemand ein Buch über sie schreibt. Jede Verletzung ihrer persönlichen Rechte wird daher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft. Unautorisierte Buchprojekte, Paparazzi und andere Trittbrettfahrer müssen sich bewusst sein, dass sie die Rechte von Frau Kampusch verletzen", warnt Kampuschs Anwalt Dr. Gerald Ganzger. Kampusch hat laut Ganzger noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob sie eines Tages ein Buch verfassen möchte. Derzeit werden alle dahingehenden Angebote auf ihren Wunsch von einer Wiener Anwaltskanzlei gesammelt. Diese soll dafür Sorge tragen, dass alle Bieter im Zuge einer etwaigen Entscheidung gleichberechtigt einbezogen werden. Weitere Details wollte Ganger jedoch nicht preisgeben.
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