Köln - Wer ein Auto mietet, um in ein Wintersportgebiet zu fahren, sollte auf Winterreifen bestehen. Denn die Mehrzahl der Mietwagen ist auch in der kalten Jahreszeit mit Sommerreifen ausgestattet. Das berichtet das VOX-Magazin "auto motor und sport tv" in seiner kommenden Ausgabe. Das TV-Magazin orderte bei 20 Autovermietern einen Wagen für eine Fahrt in ein Skigebiet. In zwölf Fällen bekamen die Tester ein Fahrzeug mit Sommerreifen. Würde mit diesen Autos ein Unfall auf winterglatter Straße passieren, haftet der Fahrer, der das Auto angemietet hat, und nicht das Mietwagenunternehmen. Da den Autovermietern durch Winterreifen Mehrkosten entstehen, rüsten die Unternehmen nur einen kleinen Teil der Flotte damit aus. Deshalb muss der Kunde bereits bei der telefonischen Vorbestellung des Wagens ausdrücklich auf den Winterschutz hinweisen. Für die Winterausstattung verlangen einzelne Mietwagenanbieter Aufpreise bis zu 15 Euro pro Tag. Oft bleibt nichts anderes übrig, als zu zahlen. Denn wenn es zum Unfall im Schnee mit Sommerreifen kommt, kann möglicherweise wegen grober Fahrlässigkeit sogar der Vollkaskoschutz entfallen. Und dann wird es richtig teuer.
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