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17. Juni 2008
Erste Bekanntschaft mit Otto Mator


Frankfurt - Um sich auf einem Mac zurechtzufinden, braucht niemand ein Handbuch mit fast 1.000 Seiten. Aber ohne das «Missing Manual» von David Pogue für Mac OS 10.5 «Leopard» lernt ein Mac-Nutzer nie all die versteckten Ecken des Betriebssystems kennen, die den Umgang mit dem Rechner noch einfacher und interessanter machen.

Dazu gehört etwa Otto Mator: Dieser Roboter ist das Programmsymbol für den Automator, mit dem sich komplexe Abläufe und Befehlsfolgen automatisieren lassen. In «Leopard» hat dieser Makro-Generator einen neuen Aufzeichnungsmodus bekommen, so dass sich die Ein-Klick-Anweisungen noch einfacher erstellen lassen.

Aber auch bei grundlegenden Hinweisen zum Umgang mit dem «Finder», dem Datei-Manager des Mac, hält das Handbuch für manche Leser überraschende Entdeckungen bereit. So bietet die Funktion «Quick Look» eine schnelle Dokumentenvorschau, wenn man zu einer markierten Datei die Leertaste drückt.

Sechs große Teile gliedern das Werk so übersichtlich, dass man es gern zum Lesen in die Hand nimmt und nicht nur zum Nachschlagen. Die Reise durch das Mac OS beginnt bei der Benutzeroberfläche. Danach folgen Programme, Systemkomponenten, Techniken wie Benutzerverwaltung und Unix-Grundlagen, Internet sowie schließlich ein Anhang unter anderem mit einem «Wörterbuch Windows-Mac».

Was wäre ein Handbuch über ein Betriebssystem ohne ein paar «Hacks», mit deren Hilfe der Nutzer selbst die Kontrolle über das System übernehmen kann? «Auch die professionellen Schnittstellen-Gestalter von Apple kochen nur mit Wasser (benutzen Photoshop)», erklärt der Handbuch-Autor und zeigt, wie man die Optik von Programmsymbolen verändert oder die Wölkchen-Animation beim Entfernen eines Symbols aus dem Dock manipuliert.

Wer das Handbuch erfolgreich verdaut hat, kann sich an die nächsten Aufgaben machen und beispielsweise eigene Apple-Skripte programmieren. Pogue macht auf bereits verfügbare Beispiele aufmerksam. Eines der Skripte demonstriert anschaulich, wie ein Foto oder eine Webseite «bei der großen Masse aussieht»: Das Skript «Mimic PC Monitor» simuliert die «leicht abweichenden Farbtöne eines Windows-PCs».








 
 



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