
17. Juni 2006 16:07 Uhr
"Lop" und "Swizzor" vermehren sich wie die Karnickel
Oldenburg - Für alle PC-Anwender sind sie der blanke Horror. Die Rede ist von den Spyware-Modulen Lop und Swizzor. Von den beiden Spionage-Modulen gibt es mehrere tausend Varianten - und täglich kommen mindestens zehn weitere hinzu. Davor warnt derzeit der Anti-Spyware-Experte Ashampoo.
Die Swizzor und Lop-Spyware fängt sich ein Anwender leicht beim Surfen im Internet ein. Ohne Vorwarnung oder Benachrichtigung installieren infizierte Homepages ein kleines LOP.COM-Modul, das vordergründig eine Suchfunktion bereitstellt, insgeheim aber Daten über den Anwender sammelt und Werbung präsentiert.
Das Problem dabei ist, dass die Dateien der Spyware nach dem Zufallsprinzip immer wieder mit einem neuen Namen versehen werden. Die meisten Schutzprogramme erkennen die Spyware also nur dann, wenn sie zuvor mit den entsprechenden Signaturen geimpft wurden.
Sicherheitsexperten raten deshalb zu Schutzsoftware, die über eine ausgefeilte Heuristik verfügt. Denn nur derartige Programme sind in der Lage neue Schädlinge - auch ohne entsprechende Signaturen - zu erkennen und zu stoppen. (Mit Material von Typemania)
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