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17. Juni 2006 14:04 Uhr
Ahnen-Software: Wer war noch gleich mein Urururur-Opa?


Bremen - Ahnenforschung ohne die passende Software ist wie Briefmarken sammeln ohne Album. Die AhnenChronik erfasst alle Daten zur eigenen Verwandtschaft, um daraus am Ende einen grafischen Stammbaum zu erstellen. Immer mehr Familien beschäftigen sich mit der Forschung nach den eigenen Vorfahren. Die AhnenChronik ist da eine große Hilfe.

Die meisten Anwender, die sich erstmals mit der Ahnenforschung beschäftigen, starten im überschaubaren Rahmen. Ohne große Probleme bringen sie die Lebensdaten der Eltern und Großeltern sowie der Onkels und Tanten in Erfahrung. Schwieriger wird da schon, noch weiter in der Zeit zurückzureisen, um den Spuren der eigenen Familie in der Geschichte nachzuspüren. Schnell kommen bei der Recherche mehr Daten zusammen, als sie selbst der größte Schuhkarton fassen kann. Hans-Werner Hennes von Jupi-Soft: "Die AhnenChronik greift allen Familienforschern unter die Arme. Im Programm lassen sich sämtliche bekannten Fakten sammeln und per Mausklick zueinander in Beziehung setzen. Am Ende steht dann hoffentlich ein gewaltiger Stammbaum, der mehrere hundert Jahre in die Vergangenheit zurückreicht."

Die AhnenChronik legt passend zu jedem Familienmitglied einen eigenen Datensatz an. Dieser kann den kompletten Lebenslauf von der Geburt bis zum Tod eines Uropas oder einer Großtante enthalten, merkt sich Adressen, speichert Stichwörter oder verwaltet Notizen und Fragen, die bei der Ahnenforschung zwangsläufig auftreten. Möglich ist es auch, Links auf Quellen und Verweise zu legen. Wer Fotos besitzt, kann diese natürlich in digitaler Form auch in die Datenbank aufnehmen. Ganz wichtig ist es, verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den einzelnen Datensätzen herzustellen. Nur so entsteht nach und nach ein generationsübergreifendes Konstrukt, in dem Vater und Tochter ebenso gekennzeichnet sind wie Cousin und Cousine. Die ganze Arbeit mündet schlussendlich in einem gezeichneten Stammbaum, der ausgedruckt und an die Wand gehängt die ganze "Sippe" auf einen Blick präsentiert.

Die AhnenChronik ist übrigens für eine gute Überraschung immer zu haben. Wer seine erfassten Daten einfach per Knopfdruck in die Online-Forscherdatenbank www.ahnenarchiv.de hochlädt, bekommt vielleicht schon bald Post von unbekannten Familienmitgliedern, die sich ebenfalls mit der Genealogie beschäftigen.

Die AhnenChronik 4.1 für Windows kostet in der Vollversion 29,90 Euro. Im Internet stehen zwei Versionen zum Download bereit - eine Basisversion mit allen Funktionen (15,5 MB) und eine Komplettversion mit allen Filmen und Hilfen (56 MB). Nicht registriert steht das Programm als kostenlose Testversion bereit. Sie erlaubt es allerdings nicht, die erfassten Daten auszudrucken oder sie in den Formaten HTML, PDF oder RTF zu exportieren. (Typemania)







 
 



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