München - Nur jedes dritte europäische Unternehmen schützt sich ausreichend vor Attacken aus dem Internet. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktstudie des Web Security-Spezialisten Websense.
Dabei wiegen sich die Unternehmen in falsche Sicherheit: Denn obwohl fast alle europäischen IT-Manager (91 Prozent) glauben, ihre IT-Schutzmaßnahmen wären effektiv, sind tatsächlich nur 30 Prozent der Unternehmen sicher vor Internet-Gefahren wie Phishing-Attacken, Spyware, Hacking-Tools und riskante Peer-to-Peer (P2P)-Anwendungen.
Größtes Risiko für Unternehmensnetze bleiben die Notebooks. So sind 71 Prozent der befragten IT-Manager der Ansicht, dass Notebooks, die nach Dienstreisen wieder mit dem Firmennetz verbunden werden, ein großes Sicherheits-Risiko darstellen. Trotzdem haben nur 21 Prozent der Firmen diesbezüglich Vorsichtsmaßnahmen getroffen.
Die riskante Sicherheitslage in der Unternehmens-IT hat auch Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Manager: Jeder fünfte IT-Manager empfindet die Aufgabe, sein Unternehmen gegen Internet-Attacken zu wappnen, stressiger als einen neuen Job, einen Umzug, eine Heirat oder eine Scheidung. 72 Prozent der IT-Manager fürchten außerdem, sie würden ihren Job verlieren, sollten sich Sicherheitslücken in der IT offenbaren.
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