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Berlin - Auch nach der Entscheidung der Opec, die Öl-Förderquote zu erhöhen, erwarten Experten keine sinkenden Preise. "Mit der Quotenerhöhung hat die Opec nur das nachvollzogen, was sie ohnehin schon tut", sagte Klaus Matthies, Ölexperte beim Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), dem "Tagesspiegel". Die bisher geltende Höchstgrenze von 27 Millionen Barrel sei schon vorher überschritten worden.
Zwar dürfte die Entscheidung "beruhigend wirken", sagte Matthies. "Trotzdem ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass der Preis zusammenbricht." Ab dem zweiten Quartal und für den Rest des Jahres dürfte das Niveau nach Matthies' Schätzungen bei etwa 45 Dollar je Barrel liegen.
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