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Donnerstag, der 16. November 2006
Winterreise-Anbieter rüsten online auf





Leipzig - Kunden werden immer anspruchsvoller und aktiver auf der Suche nach Informationen. Diese Erfahrung müssen sowohl lokale Reisebüros, wie auch die Online-Portale machen. Genügten vor geraumer Zeit noch Bildergalerien und Informationen zum Wintersportort, ist es mittlerweile ein Rundumblick, den die Kunden wünschen. Dazu gehören nicht nur zahlreiche Informationen zum Urlaubsort, sondern auch Tipps, Videos, Erfahrungsberichte, Wetterinformationen und Live-Bilder via Webcam. Innerhalb dieser technischen Entwicklungen verliert der Katalog immer mehr an Bedeutung.

Zwar bestimmte dieser über einen langen Zeitraum die Kommunikation der Reiseveranstalter auch in der Wintersaison – doch immer häufiger kann er dem Aktualitätsanspruch nicht standhalten. Marita Rohlfing, Reiseexpertin von FTI, erklärt: „Die Wünsche nach zusätzlichen Informationen und der Dialog mit Gleichgesinnten werden gerade für Wintersportler immer wichtiger. Der Katalog ist an dieser Stelle schon veraltet.“

Die abnehmende Bedeutung der Kataloge zeigt auch folgender Vergleich: Der Skireisespezialist SnowTrex erhielt noch vor wenigen Jahren 80 Prozent der Buchungen über den Katalog - heute sind es 80 Prozent, die online ihren Urlausbort finden. „Heute führen die Buchungstechnologie zusammen mit vielschichtigen Zusatzleistungen im Internet zum Großteil der Buchungen – der Katalog selbst ist nur noch eine Randerscheinung“, so Matthias Beier, Reiseexperte von SnowTrex.

Der hohe Grad an Aktualität ist sowohl der größte Vorteil des Internets gegenüber dem Katalog als auch Mindest-Standard. Die Konsequenz für Reiseportale und -veranstalter ist denkbar einfach: Mit umfassenden textlichen und bildlichen Informationen zu allen Aspekten des winterlichen Reiseziels werden die Websites für den Wettbewerb aufgerüstet. Mit 3D-Bildern und Videos können Urlauber schon vorab einen räumlichen Eindruck von Unterkünften gewinnen. Live-Bilder der Region zeigen die Wetterverhältnisse, und Schneehöhen-Statistiken lassen erkennen, welche Orte sich für Skifahrer und Snowboarder besonders gut eignen bzw. welche Orte als schneesicher gelten können.

Doch damit nicht genug: „Der User möchte in Foren und Blogs in den Informationsaustausch einbezogen werden. Dort, wo der Kunde die Gelegenheit bekommt, mit zu gestalten, etwa durch das Präsentieren eigener Reiseerfahrungen, hat das viel zitierte Web 2.0 längst Einzug gehalten“, erklärt Beier. Findige Reisemacher flankieren immer häufiger die Buchungsmöglichkeiten mit diesen Mehrwerten. Oder umgekehrt: Ursprünglich reine Informationsseiten bieten nun auch Buchungsmöglichkeiten.

Der SnowTrex-Experte rät deshalb: „Auch die Portale der Winterreiseveranstalter sollten sich diesem Trend nicht entziehen. Der Gefahr, beim Wettlauf nach dem besten und userfreundlichsten Informationsangebot den Kürzeren zu ziehen, kann man nur entgegentreten, wenn man selbst die Informationen auf qualitativ hochwertigem Niveau, transparent, vertrauenswürdig, aktuell und interaktiv bereitstellt.“

Gerade für Kunden sind es häufig diese kleinen Extras, die Fehlbuchungen vermeiden und die Urlaubsreise in den Schnee besser planen lassen. Unternehmen, die sich der neuen Technologie nicht entziehen, ernten Vertrauen und Glaubwürdigkeit, sind sich die Experten von SnowTrex und FTI sicher.



Mittwoch, 19. Nov. 2008







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