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16. März 2009

Verband will mehr Geld oder Gefahrenzulage für Lehrer



Berlin - Vor dem Hintergrund des Amoklaufs von Winnenden setzt sich der Philologenverband für eine bessere Lehrerbezahlung oder eine Gefahrenzulage ein. Der Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger sagte der «Bild»-Zeitung: «Der Amoklauf hat erneut gezeigt, dass Lehrer in ihrem Beruf immer öfter zum Hassobjekt werden. Man könnte jetzt über eine Art Gefahrenzulage nachdenken.» Zumindest müssten Lehrer finanziell besser gestellt werden, sagte Meidinger dem Blatt zufolge. Damit würde gleichzeitig deutlich gemacht, wie schwierig und komplex der Lehrerberuf geworden sei.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Katherina Reiche zeigte Sympathien für die Position. Die «Bild»-Zeitung zitierte sie mit den Worten: «Der Lehrerberuf wird auch vor dem Hintergrund von Gewalt immer schwieriger. Eine Diskussion über spezielle Gehälter halte ich deshalb für richtig.»

Bei dem Amoklauf des 17-jährigen Tim K. an der Albertville-Realschule in Winnenden wurden drei Lehrerinnen erschossen.




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