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Seehofer vertagt Killerspiel-Vorstoß

veröffentlicht am 16.03.2009


Nach Widerstand der FDP hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer einen neuen Vorstoß zum Verbot von Killerspielen auf Eis gelegt. Man dürfe jetzt «nicht in eine Olympiade der Vorschläge» eintreten, sagte der CSU-Chef am Montag in München.

 

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München - Nach Widerstand der FDP hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer einen neuen Vorstoß zum Verbot von Killerspielen auf Eis gelegt. Man dürfe jetzt «nicht in eine Olympiade der Vorschläge» eintreten, sagte der CSU-Chef am Montag in München.



Nach dem Amoklauf von Winnenden müssten Vorschläge zur besseren Vorbeugung sorgfältig abgeklopft werden, ob sie einschlägig wirksam und durchsetzbar seien. Mit konkreten Maßnahmen werde sich das bayerische Kabinett nicht schon am morgigen Dienstag, sondern erst auf einer der nächsten Sitzungen befassen.


Die bayerische FDP-Generalsekretärin Miriam Gruß hatte Innenminister Joachim Herrmann «Verbots-Aktionismus» und Stimmungsmache vorgeworfen. Verbote machten die Spiele für Jugendliche erst recht interessant, und im Internet wären sie auch weiterhin zu haben, sagte Gruß.


  (© AP)



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