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Japanische Regierung: Keine Chance auf Entschuldigung für Zwangsprostitution

veröffentlicht am 16.03.2007


Die japanische Regierung hat sich erneut von einer Entschuldigung für die Zwangsprostitution asiatischer Frauen im Zweiten Weltkrieg distanziert. Es gebe keine Beweise, dass Streitkräfte oder Regierung die Frauen zur Arbeit in Militärbordellen gezwungen hätten, erklärte das Kabinett auf Anfrage einer Abgeordneten der Opposition. Die Sozialdemokratin Kiyomi Tsujimoto veröffentlichte die Antwort am Freitag auf ihrer Website.

 

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Tokio - Die japanische Regierung hat sich erneut von einer Entschuldigung für die Zwangsprostitution asiatischer Frauen im Zweiten Weltkrieg distanziert. Es gebe keine Beweise, dass Streitkräfte oder Regierung die Frauen zur Arbeit in Militärbordellen gezwungen hätten, erklärte das Kabinett auf Anfrage einer Abgeordneten der Opposition. Die Sozialdemokratin Kiyomi Tsujimoto veröffentlichte die Antwort am Freitag auf ihrer Website.



Ministerpräsident Shinzo Abe hatte Anfang des Monats in Asien Empörung mit der Äußerung ausgelöst, es gebe keinen Beweis dafür, dass Frauen im Zweiten Weltkrieg vom japanischen Militär zur Prostitution gezwungen worden seien. Dagegen hatte sich die japanische Regierung 1993 für die Rolle entschuldigt, die die kaiserliche Regierung in den 30er und 40er Jahren bei der Verschleppung asiatischer Frauen in Militärbordelle gespielt hatte. Das Parlament trug diese Entschuldigung jedoch nicht mit. Der US-Kongress berät derzeit über eine Resolution, mit der Japan aufgefordert werden soll, seine historische Verantwortung anzuerkennen und sich formell zu entschuldigen.


  (© AP)



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