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Tuning: Pentium-Prozessoren bei Games nur zweite Wahl
15. Dezember 2004 - 14:42 Uhr

Hannover - Vor den neuesten Computerspielen wie Doom 3 oder Die Sims 2 musste schon so mancher PC kapitulieren. Gemeinhin gilt der Einbau einer teuren Hochleistungsgrafikkarte als Problemlösung bei ruckeliger Bilddarstellung. Doch häufig bringen der Austausch von anderen Hardwarekomponenten oder eine bessere Systempflege die benötigte Leistung für deutlich weniger Geld, berichtet das Computermagazin c't in seiner aktuellen Ausgabe.

Das Phänomen ist nicht neu: Der Windows-PC ist mal wieder nicht schnell genug. Dann steht als Erstes ein Blick auf das System an. Der Suche nach Viren, Trojanern und Spionagesoftware sollte eine Überprüfung des so genannten Autostarts folgen - Programme, die automatisch beim PC-Start loslegen, auch wenn der Nutzer sie nicht braucht, können sich als üble Bremsklötze erweisen.

Wenn das nicht hilft, kommt man unter Umständen um eine Hardwareaufrüstung nicht herum - vor allem, wenn auf dem PC die neuesten Computerspiele in möglichst fotorealistischer Qualität ohne zu stottern laufen sollen. Von der Leistung der Grafikkarten hängen insbesondere die Spiele Half-Life 2, Doom 3, der Shooter Star Wars: Battlefront oder das Rennspiel Need 4 Speed Underground 2 ab.

Für die meisten anderen Spiele lohnt sich ein Austausch der Grafikkarten nur, wenn der PC mit einem wirklich veralteten Exemplar bestückt ist. Spiele wie Rome - Total War, das Schachspiel Fritz 8 und Sims 2 profitieren dagegen eher von mehr Hauptspeicher oder einem schnelleren Prozessor.

"Im Vergleich hängen Pentium-Prozessoren bei Computerspielen - außer bei Doom 3 - der Konkurrenz von AMD hinterher", erläutert c't-Redakteur Hartmut Gieselmann. Intel-Prozessoren punkten dagegen bei Videobarbeitung - etwa bei der stets langwierigen Wandlung des Videoformats -, wenn Programme zum Einsatz kommen, die die Hyper-Threading-Technik unterstützen.



Mittwoch, 19. Nov. 2008







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