
15. Oktober 2008
Sparstrumpf eine riskante Anlageform
Wiesbaden - Auch in Zeiten der Finanzkrise ist der heimische Sparstrumpf eine riskante Anlageform. Darauf hat am Mittwoch das Infocenter der Wiesbadener R+V-Versicherung hingewiesen. Über die Hausratsversicherung seien oft nur Beträge bis maximal 2.000 Euro abgedeckt.
Rund 37.000 Euro habe durchschnittlich jeder Bundesbürger «auf der hohen Kante» liegen. Wer solche Beträge nun aus Angst vor einer Bankenpleite vom Konto abhebe und zu Hause aufbewahre, gehe ein hohes Risiko ein. Werde das Geld bei einem Einbruch gestohlen, ersetze die Versicherung in der Regel nur einen kleinen Teil. Dies gelte selbst bei einer Aufbewahrung in einem Safe.

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