Der ZDF-Film «Das Wunder von Berlin» geht als deutscher Beitrag ins Rennen um den US-Fernsehpreis Emmy. Das teilte der Sender am Mittwoch in Mainz mit. Am 24. November werden internationale Produktionen in New York ausgezeichnet.
Der von Roland Suso Richter inszenierte Film erzählt die auf einem authentischen Fall basierende Geschichte eines jungen Mannes, der in den Monaten vor dem Fall der Berliner Mauer im November 1989 vom trotzigen Punk zum überzeugten DDR-Soldaten wird. Bei der Ausstrahlung am 27. Januar sahen 8,03 Millionen Zuschauer das Familiendrama mit Kostja Ullmann, Karoline Herfurth, Veronica Ferres, Heino Ferch und Michael Gwisdek in den Hauptrollen.
Eine Emmy-Nominierung hat auch die skandinavische Krimiserie «The Killing», die unter dem Titel «Kommissarin Lund - Das Verbrechen» seit dem 14. September sonntags im ZDF zu sehen ist. Zudem wurde der als ZDF/3sat-Koproduktion entstandene Dokumentarfilm «Richard Serra - Sehen ist Denken» von Maria Anna Tappeiner in der Kategorie «Arts Programming» nominiert. Er gibt einen Überblick über das Wirken und Denken des bedeutendsten lebenden Bildhauers und stellt neue Skulpturenprojekte vor, etwa seine Landschaftsarbeiten in den USA und Europa, eine Auftragsarbeit für die University of California in San Francisco oder den Novartis Campus in Basel.
