Zwei neue Verdachtsfälle auf Maul- und Klauenseuche in England haben sich nicht bestätigt. Das Ministerium für Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft (DEFRA) erklärte am Mittwoch, vorläufige Tests hätten keine Hinweise auf eine Infektion ergeben. In weiteren Tests soll nun bestätigt werden, dass die Tiere auf einem Hof im Südosten Englands und in einem Freizeitpark nicht erkrankt sind.
Das DEFRA hatte am Dienstag Schutzzonen im Umkreis von drei Kilometern um den Hof in der Grafschaft Kent und den Park Chessington World of Adventures and Zoo errichtet. In Surrey, rund 50 Kilometer südwestlich von London, wurde die Maul- und Klauensuche in bislang zwei Fällen nachgewiesen. Die Grafschaft Kent grenzt direkt an Surrey an. Das Ministerium erklärte am Mittwoch in einem Bericht zur Maul- und Klauenseuche, das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit über die errichteten Schutzzonen in Surrey hinaus sei sehr gering.
Die britischen Behörden hatten 2001 einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche lange Zeit nicht in den Griff bekommen. Damals mussten sieben Millionen Tiere gekeult werden.
