Germantown - Das Internet Protocol over Satellite (IPoS) ist gegenwärtig der am weitesten verbreitete Breitbandstandard für Satellitenübertragung und nun der erste global anerkannte Standard der Branche. Denn nach der Ratifizierung durch die Telecommunication Industry Association (TIA), dem primären Normierungsgremium für die nordamerikanische Telekommunikationsbranche, ist der IPoS-Standard nun auch durch das European Telecommunications Standards Institute (ETSI) anerkannt worden.
"Da IPoS nunmehr von den beiden Hauptnormierungsgremien ratifiziert und genehmigt ist, steht der gesamten Satellitenbranche die Tür für weitere Optimierungen und große Einsparungen offen", so Pradman Kaul, Chairman und CEO von Hughes Network Systems, Anbieter von Breitband-Satelliten-Netzwerklösungen. "IPoS ist die einzige Luftschnittstelle, die speziell für die effiziente Bereitstellung von Breitbandsatellitendiensten konzipiert wurde, und sie bietet die besten Voraussetzungen zur Expansion der weltweit erreichbaren Satellitenmärkte."
Bei der Bekanntgabe der ETSI-Anerkennung hieß es seitens Hughes Network Systems, man werde die IPoS-Implementierung durch ein mehrschichtiges Lizenzprogramm für die gesamte Ausrüster-, Software- und Service Provider Branche unterstützen. Das Lizenzprogramm werdevon der gebührenfreien technischen Dokumentation, über die Lizenzierung der Technologie bis hin zum technischen Support reichen. IPoS wird bereits von vielen führenden Anbietern der Branche unterstützt - darunter Microelectronics Technology Inc. (MTI) und Texas Instruments.
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