In der pakistanischen Grenzregion zu Afghanistan sind bei Gefechten zwischen Taliban und Regierungstruppen mindestens 51 Menschen getötet worden. Unter den Toten seien allein 47 Aufständische, teilten die Behörden am Montag mit.
Die schwersten Kämpfe wurden aus dem Swat-Tal in Khwajakhela gemeldet. Dort wurden nach Angaben der Streitkräfte 25 Taliban-Kämpfer und zwei Soldaten getötet. Neun Aufständische seien in der Nacht zum Montag im Raum Charmang in der Region Bajur ums Leben gekommen, erklärte ein Regierungssprecher. Sicherheitskräfte hätten die Kämpfer mit Artillerie angegriffen.
Im Raum Nawa und Kotkai kam es zu Schusswechseln zwischen Stammesmitgliedern und Aufständischen, wie der Stammesälteste Nazi Jan sagte. 13 Aufständische und zwei Stammesmitglieder seien tödlich verletzt worden. Seit die Regierung verstärkt gegen Stützpunkte von Taliban und Al Kaida im Nordwesten Pakistans vorgeht, haben sich die Kämpfe dort ausgeweitet.
