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14. Juli 2008

Steinbrück will Große Koalition fortsetzen



Berlin - Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, möchte die Große Koalition auch nach der nächsten Bundestagswahl fortsetzen. In der «Bild»-Zeitung stellte der stellvertretende SPD-Vorsitzende in Frage, dass ein Dreierbündnis funktionieren würde.

«Ich habe Zweifel, dass Deutschland in seinem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis ein Experiment mit drei Koalitionspartnern in der Regierung schon jetzt verkraften würde. Die Große Koalition bietet gute Chancen, die wirtschaftliche und soziale Stabilität zu gewährleisten.»

Als Markenzeichen der Koalition von CDU/CSU und SPD bezeichnete er es, sich gegen «das populistische Wunschkonzert» an Ausgabewünschen zu behaupten. Einer Großen Koalition falle dieser Kurs leichter als anderen Koalitionen.

Steinbrück widersprach dem Argument, dass eine Große Koalition die Sozialdemokraten auszehre. «Wenn gerade die SPD stärker zu dem stehen würde, was sie seit 1998 erreicht hat - auch in der Großen Koalition - dann würde sie davon profitieren». Das sei eine Frage der Haltung, sagte der Finanzminister. «Ich nenne das politische Körpersprache. Daran müssen wir arbeiten.»




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