Düsseldorf - Nepper, Schlepper und Bauernfänger gibt es nicht nur an der Haustür - auch im Internet wimmelt es von Betrügern, die sich mit immer neuen Tricks ihre Opfer suchen: Sie bieten gegen Vorkasse Waren an, die entweder nicht geliefert werden oder von minderer Qualität sind. Sie spähen unzureichend geschützte Passwörter und Zugangsdaten aus, um damit Online-Bankkonten zu plündern. Oder sie installieren so genannte Dialer auf den Computern argloser Nutzer und kassieren meist aus dem Ausland überhöhte Verbindungsgebühren.
Die jüngst vorgelegten Zahlen der nordrhein-westfälischen Kriminalitätsstatistik belegen für das Jahr 2004 einen deutlichen Zuwachs beim Betrug über das Internet. Die Täter nutzen die Anonymität des Netzes, um ihren kriminellen Geschäften nachzugehen. Viele Surfer sind verunsichert. Dabei lassen sich die Risiken der Internet-Nutzung wirksam minimieren. Welche technischen Vorkehrungen User treffen können und wie sie sich richtig verhalten sollten, zu diesen Fragen stehen Experten der nordrhein-westfälischen Polizei am 16. März 2005 zwischen 14:00 und 16:00 Uhr via Chat auf www.callnrw.de Rede und Antwort.
|