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13. Oktober 2008
Notenbanken stellen unbeschränkt Dollarliquidität zur Verfügung


Frankfurt - Die führenden Notenbanken der Welt, darunter auch die Europäische Zentralbank, stellen den Banken auf dem ausgetrockneten Dollar-Geldmarkt künftig Liquidität in beliebiger Höhe zur Verfügung. Sie vereinbarten am Montag Dollar-Auktionen zu festen Zinssätzen und mit voller Zuteilung.

Die Entscheidung wurde von der EZB, den Notenbanken Englands, der Schweiz, Japans und der USA gemeinsam mitgeteilt. Demnach führen die EZB, die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Bank of England künftig Dollar-Auktionen mit Laufzeiten von sieben, 28 und 84 Tagen zu einem fixen Zinssatz und mit voller Zuteilung durch. Die Gelder werden zu einem vor jeder Auktion fixierten Zinssatz zur Verfügung gestellt. Gegenparteien können einen beliebigen Betrag gegen Hinterlegung bestimmter Sicherheiten aufnehmen. Die US-Notenbank Fed weitet ihre Abkommen mit den drei europäischen Notenbanken so aus, dass Dollarliquidität in beliebiger Höhe zur Verfügung gestellt werden kann. Die japanische Notenbank zieht laut gemeinsamer Mitteilung ähnliche Massnahmen in Erwägung.

Die bisherigen Dollar-Zufuhren auf den Geldmark waren vom Betrag her jeweils limitiert gewesen, und der Zinssatz wurde bei den Auktionen festgesetzt.








 
 



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