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13. Oktober 2008
Südafrikanische Ministerin fordert Impfstoff gegen Aids


Kapstadt - Die neue südafrikanische Gesundheitsministerin Barbara Hogan hat Wissenschaftler zu verstärkten Anstrengungen bei der Entwicklung eines Impsfstoffs gegen die Immunschwächekrankheit Aids aufgefordert. Zugleich räumte sie ein, dass die Regierungspolitik der vergangenen zehn Jahre im Kampf gegen Aids fehlgeschlagen sei. Hogan sprach am Montag in Kapstadt auf einer internationalen Konferenz, die sich mit der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Aids befasst.

Die Rede der Gesundheitsministerin markiert einen radikalen Bruch mit der Politik ihrer Vorgängerin Manto Tshabalala-Msimang, die mit fragwürdigen Einstellungen zum Thema Aids von sich reden machte und etwa Knoblauch als Heilmittel gegen die tödliche Krankheit anpries.

Gerade Länder wie Südafrika bräuchten dringend Ergebnisse bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen Aids, erklärte Hogan. In Südafrika sterben jeden Tag fast 1.000 Menschen an Aids. Mehr als elf Prozent der Bevölkerung sind infiziert. Mehr als ein Viertel der Gesundheitsausgaben im Staatshaushalt gehen laut Hogan in die Bekämpfung von Aids.








 
 



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