Der Münchner Reiseveranstalter Hauser Exkursionen ist bereits zum zweiten Mal von einem Flugzeugabsturz in Nepal betroffen. Am 22. August 2002 hatte sich ein ganz ähnliches Unglück ereignet: Damals kamen ebenfalls 18 Menschen ums Leben, darunter 13 Touristen aus Deutschland. Es handelte sich ebenfalls um ein Flugzeug des Typs Twin Otter. Die zweimotorige Maschine der Fluggesellschaft Schangri-La Air war kurz vor der Landung gegen einen Berg geprallt und in mehrere Teile zerbrochen.
Die deutschen Touristen hatten im Norden Nepals eine zweiwöchige Trekking-Tour unternommen; die Gruppe bestand aus sieben Männern und sechs Frauen im Alter von 35 bis 58 Jahren. Jeweils fünf Urlauber kamen aus Bayern und Baden-Württemberg, zwei aus Berlin und einer aus Nordrhein-Westfalen. Zu den Opfern zählten auch ein Amerikaner, ein Brite und die dreiköpfige Besatzung aus Nepal.
Nach damaligen Angaben des Reiseveranstalters Hauser waren das Kleinflugzeug in Jomson gestartet und bei der Landung in Pokhara verunglückt - 200 Kilometer westlich von Kathmandu. Die Opfer verbrannten fast bis zur Unkenntlichkeit. Fünf Tage nach dem Absturz wurden die Leichen nach Frankfurt transportiert.
