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Kassel (dhg) - 52 Prozent der in Deutschland lebenden Bevölkerung verlassen sich in finanziellen Dingen lieber auf Internet-Dienstleister als auf den Bankberater in der Filiale, hat eine aktuelle Studie ergeben. Am beliebtesten ist indes der unabhängige Finanzberater aus Fleisch und Blut, dem nach Expertenmeinung 87 Prozent der Verbraucher den Vorzug geben.
"Die Verbraucher suchen offenbar einen möglichst objektiven Finanzprofi an ihrer Seite und gestehen dem Bankangestellten wenig Neutralität in Bezug auf Finanzprodukte zu", interpretiert Johannes Sczepan, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Plansecur, die die Studie erhoben hat. "Viele Verbraucher meinen, dass ihnen der Bankberater in erster Linie nur die Produkte des eigenen Finanzinstituts verkauft. Das Wachstum praktisch aller großen unabhängigen Finanzberatungsorganisationen ist wohl mit dem Wunsch der Kunden nach Beratung zu erklären", meint der Plansecur-Chef.
Nicht einmal der Hälfte (49 Prozent) der Bevölkerung fühlen sich laut Umfrage in ihrer Bankfiliale gut aufgehoben, wenn es um Geld- und Vermögensberatung geht. Noch unbeliebter ist allerdings "Herr Kaiser": Deutlich weniger als ein Drittel der Verbraucher (27 Prozent) vertrauen dem Versicherungsvertreter, wie die Befragten meinen. Darunter rangieren laut der Experten auf der Glaubwürdigkeitsskala nur noch Bausparkassen (25 Prozent) und Investmentgesellschaften (23 Prozent).
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