
13. Juni 2006 14:40 Uhr
Online-Einkauf in Deutschland immer beliebter
Köln - Eine aktuelle Umfrage des IPSOS Instituts zeigt, dass inzwischen bereits 44 Prozent aller Deutschen Waren über das Internet bestellen. Bei den meistgenutzten Zahlungsarten liegt die Überweisung mit Abstand vorn.
Das IPSOS Institut führte die Studie im Auftrag von Visa Europe unter 1000 deutschen Männern und Frauen ab 14 Jahren durch. Danach gaben in den letzten sechs Monaten 41 Prozent der Online-Einkäufer zwischen 100 und 500 Euro aus. 28 Prozent der Befragten, die bisher noch nicht über das Internet einkaufen, möchten diese Möglichkeit in Zukunft nutzen.
Großer Nachteil beim Shoppen über das Internet ist, dass die Produkte sich nicht vor dem Kauf in die Hand nehmen und begutachten lassen. Außerdem fehlt ein persönlicher Kontakt zu dem Verkäufer. Als Vorteil sieht die Mehrzahl der Befragten die Vergleichbarkeit der Preise (71 Prozent), die Schnelligkeit der Lieferung (65 Prozent), die Produktvielfalt (63 Prozent) und die häufig niedrigeren Preise (57 Prozent).
Besonders gerne kaufen die Deutschen Bücher, Musik und Filme (57 Prozent) über das Internet ein. Gleich dahinter auf der Beliebtheitsskala folgen Elektrogeräte (49 Prozent) und Kleidung (36 Prozent). Als Zahlungsarten dominieren immer noch die Überweisung (38 Prozent), und die Rechnung (31 Prozent) vor der Kreditkartenzahlung (19 Prozent). Die Nachnahme landet abgeschlagen auf dem letzten Platz (6 Prozent). (Typemania)
|
|
|