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13. Juni 2006 10:48 Uhr
"Fritz Box" dominiert bei DSL-Endgeräten


Berlin - Das Berliner Unternehmen AVM ist neuer Marktführer bei DSL-Endgeräten. Der Kommunikationsspezialist erzielt mit seiner FRITZ!Box in Deutschland einen Marktanteil von 38 (Vorjahr 27) Prozent. Nach den neuesten Zahlen des Marktforschungsinstitutes IDC liegt AVM damit deutlich vor der Siemens AG, die mit 20 Prozent Platz zwei belegt. Mit 11 Prozent Marktanteil folgt das taiwanesische Unternehmen Zyxel.

Insgesamt wurden 2005 laut IDC rund 5,6 Millionen DSL-Endgeräte in Deutschland verkauft. Dabei profitierte AVM besonders vom Trend zu hochwertigen Endgeräten mit vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise haben die Berliner mit ihrer FRITZ!Box-Produktlinie als Erste DSL-Modem, WLAN-Router und Internettelefonanlage kombiniert. Der Umsatz des Unternehmens erhöhte sich im vergangenen Jahr von 150 Millionen auf 200 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl stieg um 30 auf 480. Für das laufende Jahr sind weitere DSL-Neuheiten vorgesehen. Beispielsweise integriert AVM erstmals ein DECT-Telefon in ein DSL-Endgerät.

Als DSL-Modem und DSL-Router wird die FRITZ!Box direkt an den DSL-Anschluss angeschlossen. Mehrere Computer erhalten so per Kabel oder kabellos Zugang zum Internet.







 
 



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