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13. Mai 2009

Vier Fragen an Iggy Pop



Köln - Punk-Ikone Iggy Pop sieht sich nicht als Extremist, er lebt nach eigenem Bekunden lediglich seine Extreme bewusst aus. Vier Fragen an den Musiker, gestellt anlässlich der Veröffentlichung seines Albums «Préliminaires» von Michael Loesl.

1. Sind Sie ein Extremist?

«Ich bin nicht extremistischer als jeder andere Mensch. Ich lebe meine Extreme nur bewusst aus. Das macht mich weniger gefährlich.»

2. Zu welchen Extremen neigen Sie heute?

«Viel Sport, keine Drogen, viel Sex, viel Leben, keine Toleranz für Dummheit - was eigentlich gar keine Extreme sind.»

3. Warum machen Sie Werbung für eine englische Versicherungsgesellschaft?

«Weil die gut dafür zahlt und eine feine Ironie dabei mitschwingt. Vor 20 Jahren traute sich nämlich keine Versicherung, ein Iggy-Pop-Konzert zu versichern.»

4. Welches ist Ihr bevorzugtes Refugium?

«Mein Haus in Florida. Es bedeutet nicht Luxus, sondern größtmögliche persönliche Freiheit.»




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